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  • Gruselfaktor
  • RE Faktor

Endlich wieder Resident Evil! Nachdem mir der erste Teil von „Resident Evil Revelations“ auf dem Schiff sehr gut gefallen und mich an die Anfänge der Resident Evil Reihe erinnert hat, habe ich mich sehr gefreut, als ich gehört habe, dass ein zweiter Teil herauskommen soll. Hoffentlich ebenfalls wieder mit etwas mehr Gruselfaktor, Munition sparen und weniger  „Hau drauf“ wie im 6ten Teil der Serie.

Seit dem 25 Februar steht nun die erste Episode des Spieles nun für xbox360, Xbox One, PS3, PS4 und PC zum Download bereit.

Moment. Wieso Episode 1 ?

Capcom hat sich entschieden das Spiel in 4 Episoden aufzuteilen und den Fans anfangs nur „häppchenweise“ zu servieren. Im Prinzip finde ich die Idee gar nicht schlecht, denn obwohl ich mir wahrscheinlich auch irgendwann das laut Amazon ab 20. März verfügbare Komplettpaket gekauft hätte, hat man so die Möglichkeit für kleines Geld (auf der Xbox One sind es  5,99€) zu testen, ob einem das Spiel auch wirklich zusagt.

Ich bin mit Episode 1 durch und ob es mir gefallen habt lest ihr in diesem kleinen Review.

Aufwachen! Es geht los

Nach einem Intro wacht ihr als Claire Redfield in einem Verlies auf. Wieso ihr hier seid, wisst ihr nicht aber die Türe zu eurem Gefängnis öffnet sich von selbst, sodass ihr die Gegend erkunden könnt. Mit euch gefangen genommen wurde Moira Burton – wie sich im Intro herausgestellt hat die Tochter von Barry Burton. Nach einigen Minuten erhaltet ihr als Claire eine erste Waffe. Moira allerdings hasst Schusswaffen und erhält „nur“ ein Brecheisen und eine Taschenlampe.

Per Knopfdruck kann man zwischen beiden Protagonisten wechseln. Als Moira findet man Gegenstände mit der Taschenlampe, die Claire nicht sieht und kann verbarrikadierte Türen aufbrechen.
Im anfänglichen Spielverlauf schien mir das wechseln der Personen nicht so wichtig, weswegen ich wohl auch an 1-2 Stellen kleinere Probleme hatte. Teamwork ist ein wesentlicher Bestandteil des Spieles.
claire-und-moira

Moira ist auf Ihren Vater nicht gut zu sprechen

Im Laufe des ersten Teiles von Episode1 müsst ihr nun versuchen aus dem Gefängnis zu entkommen. Den Ausgang hat man auch relativ schnell gefunden, natürlich ist dieser verschlossen und man benötigt ein Zahnrad um die Türe zu öffnen. Auch das Zahnrad ist schnell gefunden, um es allerdings zu erreichen muss man den Strom einschalten. Es folgt also ein klassisches Resident Evil „Rätsel“ mit ein paar Überraschungen. Kämpfe kommen dabei ebenfalls nicht zu kurz, dafür war in meinem Fall allerdings die Munition ganz schön knapp.

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Claire räumt auf

An wenigen Stellen im Spiel lassen sich Waffen Upgrades verwenden, die ihr in Kisten findet und die per „ertasten“ mit der Vibration des Controllers „geknackt“ werden müssen. Das kennt man bereits von anderen Spielen. Nachdem man das Gefängnis verlassen hat folgt noch ein kurzer Level Abschnitt und das Ende des ersten Spiel-Abschnittes.

Der Vater kommt zur Rettung.

Im zweiten Abschnitt des Spieles kommt ihr als Moiras Vater Barry Burton zum Gefängnis.

Barry hat direkt 3 Waffen im Inventar und ist bereit loszulegen um seine Tochter zu retten. Direkt am Anfang des Spieles begegnet er einem kleinen Mädchen, das „Natalia“ heißt und in diesem Teil den 2. Part übernimmt.
Natalia hat die Fähigkeit Gegner und deren Schwachpunkte durch Wände hindurch zu sehen.
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Sickig: Barry Burton

Was ich anfänglich als „nice to have“ abgetan habe – schließlich hat der Barry ein MG , wird bei späteren Gegnern überlebenswichtig.

Ihr findet euch nach ein paar Minuten genau an den Stellen im Spiel wieder, wo ihr auch bereits als Claire und Moira entlanggelaufen seid, müsst nun allerdings das „Durcheinander“ was die beiden beim Rätsel lösen hinterlassen haben „aufräumen“ um ans Ziel zu kommen.

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Teamwork bei Natalia und Barry

Natalia kann an einigen Stellen kriechen und erreicht so neue Bereiche, die sie Barry öffnen kann.

Das Ende der ersten Episode von Resident Evil Revelations 2 endet mit einem Cliff Hanger und einer kurzen Vorschau auf die nächste Episode.

Das Spiel bietet außerdem noch den „Raid Modus“, bei dem man die Charaktere aufleveln und für diesen Modus Waffen freispielen kann. Für mich ist das nicht so interessant, da es dabei wirklich nur um simples schießen geht, soweit ich das verstanden habe. Also Laufe von Punkt A nach B und erledige 38 Gegner. Nix für mich, jedenfalls nicht bei einem Resident Evil Spiel.

Fazit

  • Es kommt Resident Evil Feeling auf
  • Abwechslung durch 4 Charaktere ist gegeben
  • Der Preis für eine Episode ist okay
  • War leider nach ca. 2,5 Stunden mit der Story durch, aber ich denke das ist bei dem Preis okay.

Bildquellen: Capcom